Casareccia mit Schinken und getrockneten Tomaten

Es ist nicht einfach, an Wochentagen noch etwas Leckeres auf den Tisch zu bringen, wenn man einen langen Arbeitstag hat. Dafür gibt es meine Quickies. Das sind leckere Gerichte, die superschnell zubereitet sind, aber mir immer wieder einen versöhnlichen Abend bereiten. Die Zutaten für dieses Rezept gehören zum Standardrepertoire meiner Küche.

Für 2 Personen brauche ich (wobei die Mengenangaben nicht wirklich wichtig sind):

Zutatenliste für 2 Personen
250 gr Casareccia
60 gr Schinken
80 gr getrocknete Tomaten in Öl
200 gr Sahne
Blattpetersilie
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Curry

Während ich das Nudelwasser zum Kochen bringe, richte ich die Zutaten für die Soße vor. Als Schinken verwende ich gerne schön dünn geschnittenen Serano- oder Parmaschinken. Die Schinkenscheiben einmal der Länge nach halbieren und dann in sehr dünne Streifen schneiden. Oftmals ist ja gerade auch die Größe der zugerichteten Produkte für das Gelingen von entscheidender Bedeutung. Ist der Schinken zu grob geschnitten ist das Ergebnis nur halb so lecker. Die getrockneten Tomaten schneide ich ebenfalls in Streifen, die aber etwas breiter sein dürfen.

Wenn das Nudelwasser kocht kommen die Pasta rein. Ich mag für dieses Rezept, das ja sehr einfach ist, Casareccia. Die Übersetzung für Casarecca ist „Hausgemachte“. Die Nudeln sind kurz, in sich S-förmig gedreht und sie fangen die leckere Sahnesoße gut in ihren Windungen auf. Cassareccia ist eine typische Sorte aus Apulien und werden dort meist fleischlos gegessen. Sie passen wie ich finde zu dieser Sahnesoße perfekt.

Nachdem die Nudeln im Wasser sind ist ausreichend Zeit für die restlichen Arbeiten. Zunächst etwas Olivenöl in einen Topf geben und die Schinkenstreifen darin kurz anschwitzen. Sie sollen aber nicht kross werden. Die in Streifen geschnittenen Tomaten dazugeben und mit der Sahne auffüllen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ein wenig Curry dazugeben. Ok, das mit dem Curry ist eine Marotte von mir. Ich bilde mir ein, dass es der Soße einen etwas anderen Geschmack gibt. Wahrscheinlich merkt man aber den Unterschied kaum. Pfeffer nehme ich allerdings reichlich. Die Soße muss deutlich überwürzt schmecken damit sie später mit den Nudeln perfekt zur Geltung kommt.  Ist sie schlecht gewürzt ist das Ergebnis einfach nur banal. Die Soße lasse ich auf mittlerer Hitze etwas einkochen und ziehe sie dann von der heißen Platte. Die Nudeln werden inzwischen al dente sein. Ich mische sie mit der Soße und gebe auf dem Teller noch etwas feingeschnittene Blattpetersilie dazu.

Mit frisch geriebenem Parmesan und einem Glas Wein sitze ich am Tisch und bin mit mir zufrieden.

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